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Ammutsøn – Das „Wiener Tribaun“ – Craftbeer Dive

Ammutsøn – Das „Wiener Tribaun“ – Craftbeer Dive

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Ganz ehrlich – wie oft war ich schon in Innsbruck im Tribaun und habe mich gefragt, warum es so ein Lokal nicht auch in Wien gibt. Natürlich ist die Szene in Wien eine andere und das Tribaun in Tirol dann schon eine recht konkurrenzlose Institution in der Stadt, aber irgendwie müsste das doch trotzdem in der Hauptstadt einschlagen wie eine Bombe.

Nun gut, der Einschlag ist erfolgt und das Ammutsøn hat als entsprechende Hauptstadtvariante zentral in der Stadt gelegen, im 6.Bezirk zwischen Mariahilfer Straße und Gumpendorfer Straße, eröffnet. Dabei fällt in vielerlei Hinsicht auf, dass man nicht versucht hat das Tribaun einfach zu kopieren. Vielmehr ist das Ammutsøn die Hauptstadtvariante. Deutlich kleiner, aber immer noch groß genug, einen schönen Schanigarten und ebenerdig warten in der Barnabitengasse 10 insgesamt 12 Leitungen auf die durstigen Kehlen der Stadt.

Aber die Verbundenheit ist groß, so prangt in der Gaststube auch das Tribaun Logo neben dem Ammutsøn Logo und wurde laut Eigentümer und Mastermind Misho Oram auch vor dem eigenen Logo an die Wand gemalt. Misho ist beim Tribaun ein Mitarbeiter der ersten Stunde und ist nun mit einem kleinen Teil des Teams nach Wien gekommen. Gekommen, um Wien mit Kreativbieren zu begeistern, die sonst eher nicht in den Lokalen der Stadt vertreten sind. Dabei helfen natürlich auch die schon im Tribaun ausgezeichneten Eigenimporte. Ganz bewusst möchte man mit „Proud To Be Independet“, wie es auf der Markise und jedem T-Shirt des Teams steht, unterstreichen, dass man hier abseits der üblichen Verdächtigen sein Bier bezieht.

Bei der Eröffnungsfeier kam dann auch das „Who is Who“ der Wiener Bierszene. Angefangen bei lokalen Brauern, Gastrokollegen, Bierbloggern, Biergeeks, Heimbrauer – sie alle gaben sich am 23.März ab 14 Uhr die Türe in die Hand. Und schnell waren die knapp 100m² des Gastraums gut gefüllt. An vielen Tischen war zu hören: „Wenn das hier nicht funktioniert, dann schafft es keiner!“. Und damit haben sie recht. Das Ammutsøn ist einfach ein Lokal zum wohlfühlen.

Wohlfühlen auch deshalb, weil man sich eigentlich bei jedem Bier sicher sein kann, dass es 100% frisch und mit maximal möglicher Qualität gezapft wird. Misho nam mich auf einen kurzen Rundgang in seinen Kühlkeller mit und ich muss sagen, dass dieser in vielerlei Hinsicht seines Gleichens sucht. Nicht nur in Punkto Sauberkeit habe ich so etwas selten gesehen – auch in Bezug auf die Technik, die da eingesetzt wird. Ein echter Wahnsinn. Zwei der zwölf Leitungen lassen sich mit Stickstoff zapfen und z.B. Stouts so richtig cremig machen. Die Bierleitungen vom Fass bis zum Zapfhahn fassen gerade einmal 0,5 Liter. Sicher ein Spitzenwert in der Stadt. Und die Hähne laufen hier, denn Qualität merkt man nicht zuletzt im Glas.

Noch beschränkt sich das Angebot auf „Beer only“, aber in ein paar Wochen wird es dann auch kleine Speisen geben.

Welche Biere gerade am Hahn sind, das kann man übrigens auch online verfolgen. Wie das Tribaun setzt auch das Ammutsøn die Software „Digital Pour“ ein, die das aktuelle Angebot an den 12 Leitungen direkt auf die entsprechende Smartphone App zaubert.

Ammutsøn
Barnabitengasse 10
1060 Wien

Geöffnet:
Montags: 16:00-01:00
Dienstags bis Mittwochs: 16:00-02:00
Donnerstags bis Samstags: 16:00-04:00
Sonntags: 14:00-00:00

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